hastedt
Musikedition - Bremen


Theodor Kirchner (1823 - 1903)
Klavierstücke

I. Scherzo A-Dur op. 8
(5:16)

II. Capricen op. 27
(19:49)

III. Miniaturen - 15 leichte Klavierstücke op. 62
(20:21)

IV. Romanzen op. 22

V. Scherzo D-Dur op. 54
(05:57)

Johannes Wolff | Klavier (Die Aufnahmen entstanden 2012/2013)

ht 6609

". . .  Die 28 Stücke dieser CD haben zwei größere Scherzi als Rahmen - es sind Capricen, die Liszt als 'feine Musik' lobte, Miniaturen und Romanzen. Tänzerisch Leichtes, Balladenton und Frohsinn, raffinierte Farbgebungen des Klavierklanges und auch allerhand bezaubernde Einfälle sind da zu hören. Der Pianist Johannes Wolff hat aus diesen Raritäten ein angenehmes Erlebnis gemacht, und der Bremer Hastedt Edition gelingt eine ausgesprochene Überraschung." OTZ (18.1.2014)
Biografische Daten

Theodor Kirchner

...,heutzutage ein Unbekannter, war ein Meister der Miniatur. Großes hat er nicht komponiert. Aber auf etwa 1000 Klavierstücke hat er es gebracht - neben ein paar Liedern und Chören, Orgel- und Kammermusikwerken... 'Leitstern' seiner Kunst war Robert Schumann. Dessen Innerlichkeit, Fantasiereichtum und Genialität haben Kirchner derartig beeindruckt und beeinflusst, dass ihn seine Zeitgenossen bewunderten, aber auch mit Spott bedachten. Geboren wurde er am 10. Dezember 1823 in Neukirchen bei Chemnitz, und noch immer ehrt ihn die Gemeinde Wittgendorf, wo die Familie ab 1825 lebte. Der hochbegabte Vierzehnjährige lernte in Leipzig Mendelssohn-Bartholdy und Schumann kennen, erfuhr eine gründliche Ausbildung und ging 1843 durch Vermittlung von Mendelssohn als Organist nach Winterthur. Zürich, Meiningen, Würzburg, erneut Leipzig und dann Dresden wurden zu Stationen seines rastlosen Lebens und seiner Suche nach Einkünften und Entfaltungsmöglichkeiten. Wagner, Brahms und Mathilde Wesendonck kreuzten seine Wege; Clara Schumann kam er näher. Am 18. September 1903 verstarb Theodor Kirchner arm und krank in Hamburg.  (Eberhard Kneipel in der OTZ, 18.1.2014)


Johannes Wolff
Geboren 1958 in Bad Mergentheim. Seine musikalische Ausbildung erhielt er bei Paul Buck und Renate Werner in Stuttgart, bei Gregor Weichert in Münster sowie bei den Mitgliedern des Amadeus-Quartetts in Köln. Er lebt als Pianist und Pädagoge in Dortmund. Für hastedt spielte er bereits Klavierwerke von Thomas Wilson ein ( ht 5322 ).
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